TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Loris Maier, Patrick Tichy, Dimis Naoumis, Thomas Doser, Marc Mägerle, Michl Bauer, Leon Maier, Julian Geldner, Emanuel McDonald
    Mitte:
    Betreuer Bernd Dannhäußer, Spielleiter Rolf Wörner, Mannschaftsarzt Dr. Jochen Nufer, Physio Volker Max, Co-Trainer Darko Milosevic, Trainer Evangelos Sbonias, Torwart Trainer Salvatore Rivarolo, Team Manager Isaak Avramidis, Sportlicher Leiter Marc Erdmann, Sportvorstand Rüdiger Lüftner, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab
    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Jannik Dannhäußer, Mario Marinic, Oguzhan Biyik, Mika Wilhelm, Marcel Knauß, Michael Quattlender, Sascha Schmalz, Louis Wiesheu, David Kienast, Shqiprim Binakaj
    es fehlen Michele Varallo und Niklas Kalafatis

DB-Regio WFV-Pokal Herren1: TSG erntet viel Lob, die SG kommt weiter

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Fußball-Verbandsligist verliert WFV-Pokal-Drittrundenspiel gegen den Drittligisten Großaspach nach 1:0-Führung letztlich mit 2:4

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 28.08.19 / Foto: Volker Müller

Raus mit Applaus: Trotz einer vor allem in der ersten Halbzeit starken Leistung und der folgerichtigen 1:0-Führung zog Fußball-Verbandsligist TSG Backnang im WFV-Pokal-Drittrundenspiel gegen den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach mit 2:4 den Kürzeren. Die Gäste verdienten sich den Einzug ins Achtelfinale mit einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang, die nicht zuletzt vom Ausgleich kurz vor und dem zweiten Treffer kurz nach der Pause ausgelöst wurde.

Schon vor dem Anpfiff hatte den Außenseiter die erste Hiobsbotschaft ereilt: Mario Marinic musste mit leichten Knieproblemen passen. „Das ist bitter, das tut extrem weh“, sagte Backnangs Torjäger, auf dessen Schultern die Hoffnungen auf eine Überraschung nicht zuletzt geruht hatten. „Wer weiß, ob ich so ein Spiel noch einmal erlebe“, grübelte der 34-Jährige, der seinen Mitstreitern am Spielfeldrand die Daumen drückte und schon nach acht Minuten das 1:0 bejubeln durfte. Shqiprim Binakaj, der vor dieser Runde nach elf Jahren im Aspacher Dress in die Etzwiesen zurückgekehrt war, schenkte seinen Ex-Kollegen prompt einen ein. Der Führungstreffer nährte den Glauben der Hausherren, den ungeliebten Nachbarn wirklich rauskegeln zu können, während sich die Gäste zumindest tief im Inneren die Frage gestellt haben dürften, ob ihnen nach den bitteren Erlebnissen in den vergangenen Jahren womöglich eine weitere Pokal-Blamage drohen könnte.

„Wir wollten schon etwas leichter in die Partie finden, als es sich in der ersten Viertelstunde dargestellt hat“, räumte Oliver Zapel ein, nachdem für den Favoriten letzten Endes alles noch einmal gut gegangen war: „Das war nicht so, wie wir es geplant hatten, das 0:1 hat uns natürlich nicht in die Karten gespielt.“ Den Rest der ersten Halbzeit sah der SG-Trainer aber nicht so kritisch, wie es angesichts der Möglichkeiten des Verbandsligisten, die Führung mit etwas Glück sogar noch auszubauen, vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Stattdessen billigte der 51-Jährige seinem Team zu, „nach einer kurzen Phase des Berappelns spielerische Ansätze gefunden und Chancen entwickelt zu haben, wenngleich die TSG mit ihren Nadelstichen immer wieder gefährlich war und wir deshalb aufpassen mussten, nicht das zweite Tor zu fangen“.

Eine Hundertprozentige für den Drittligisten vergab Eric Hottmann, „freier geht es ja kaum“, ärgerte sich Zapel. Dagegen war beim 1:1 kurz der Pause von Dominik Martinovic eine Portion Dusel dabei, was Backnangs Torwart Marcel Knauss mächtig wurmte: „Dass wir nach einer Standardsituation nicht richtig wach sind, der von mir gehaltene Ball einem Mitspieler an die Brust springt und dem Gegner vor die Füße fällt, war sehr unglücklich.“ Damit nicht genug: Auch das 1:2 unmittelbar nach dem Seitenwechsel fiel unter tatkräftiger Mithilfe der Hausherren. „Da haben wir außen noch gepennt, auch in der Mitte war keiner beim Mann und dann schiebt er mir den Ball durch die Beine“, schildert Knauss den Treffer von Marco Hingerl.

Diese Unachtsamkeiten brachten die so couragiert auftretenden und immer wieder mit schnellem Direktspiel das Mittelfeld überbrückenden Murrtaler auf die Verliererstraße, ein Sonntagsschuss von Onur Ünlücifci zum 3:1 (60.) der Gäste tat sein Übriges. „Damit war die Partie eigentlich gelaufen“, analysierte TSG-Co-Trainer Darko Milosevic, der mit dem anderen Assistenten Salvatore Rivarolo den im Urlaub weilenden Chefcoach Evangelos Sbonias vertrat: „Nach unserem 2:4 hatten wir aber noch zwei richtig gute Torchancen – fällt hier das 3:4, geht’s immer noch fünf, sechs Minuten.“ Der Anschlusstreffer blieb aber aus, die SG zog ins Achtelfinale ein.

Ein letztlich verdienter Erfolg, weil die Aspacher in den zweiten 45 Minuten zeigten, warum sie in der Dritten Liga immerhin schon sieben Punkte gesammelt haben. Das freute auch ihren Trainer, der viel Lob für seine Truppe parat hatte: „In der zweiten Hälfte haben wir bemerkenswert gut gespielt, alles war viel leichtfüßiger und geschmeidiger. Unsere Tore waren aus dem obersten Regal des Kombinationsfußballs. Wir müssen das Spiel noch mit mindestens zwei Toren höher gewinnen.“

Das wiederum wäre in Anbetracht der über weite Strecken starken Leistung des Backnanger Verbandsligisten aber doch des Guten zu viel gewesen. Nicht einmal nach dem zwischenzeitlichen 1:4 fügten sich die Roten einfach in ihr Schicksal, sondern bewiesen Moral. „Wir haben weiter Gas gegeben“, lobte Routinier Binakaj sich und seine Kollegen, die sich nach dem Pokalaus nun auf den Kampf um Punkte konzentrieren können und als Spitzenreiter nach vier Spielen eine gute Ausgangsposition haben: „Wir wollen so lange wie möglich da oben bleiben“, kündigt Binakaj an und richtet den Blick auf das Duell mit dem punktgleichen Zweiten FSV Hollenbach am Samstag (14 Uhr, Etzwiesenstadion): „Wir freuen uns auf das Spitzenspiel.“ Zur selben Zeit ist der Sonnenhof beim Drittliga-Fünften in Halle gefordert, ehe im weiteren Verlauf der Runde auch mal wieder der WFV-Pokal in den Blickpunkt rücken wird. Als einziger Drittligist im Wettbewerb soll die Trophäe her. Raus mit Applaus ist für Großaspach zu wenig.

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