TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Mert Tasdelen, Niklas Kalafatis, Marcus Kasongo-Ndijele, Marc Bitzer, Thomas Doser, Michl BauLer, Leon Maier, Loris Maier, Julian Geldner, Yannik Dannhäuser, Shqiprim Binakaj

    Mitte:
    Marc Erdmann, Bernd Dannhäuser, Rolf Wörner, Marc Hess, Julian Schieber, Mario Marinic, David Kienast, Volker Max, Michael Quattlender, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab

    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Adnan Rakic, Julian Guttenson, Marcel Knauss, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Sebastian Gleissner, Christian Weiller

    Es fehlen Patrick Tichy und Louis Wiesheu
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Tabellenführer aus Backnang erzielt in der Fußball-Verbandsliga ein torloses Unentschieden

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 09.03.20 / Foto: privat

Keine Tore gab es im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga zwischen der TSG Backnang und Verfolger Calcio Leinfelden-Echterdingen. Trotz der Nullnummer konnten die Backnanger die Tabellenführung weiter ausbauen, denn die Verfolger patzten heftig. Der FSV Hollenbach verlor in Pfullingen mit 3:6 und Ehingen-Süd ging in Schwäbisch Gmünd mit 1:9 komplett unter.

Von Dieter Gall

Nach dem souveränen Sieg in Fellbach sah sich Backnangs Trainer Evangelos Sbonias nicht zu großen Änderungen in seinem Team gezwungen. Lediglich Thomas Doser bekam in der Innenverteidigung von Anfang an eine Chance, dafür musste Savino Marotta auf der Bank Platz nehmen. Sbonias vertraute auf eine Viererkette, in der sich neben Doser der seit Wochen in überragender Form auftretende Patrick Tichy sowie Leon Maier und Jannik Dannhäußer einreihten.

In der ersten halben Stunde tat sich in beiden Strafräumen nicht viel. Das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab, wo die Gäste aus Leinfelden-Echterdingen mit viel Eifer den Spielaufbau der Platzherren unterbanden. Nach 30 Minuten prüfte Julian Geldner Gästekeeper Henning Bortel mit einem Distanzschuss. Kein Problem für den Torhüter, der die gesamte Spielzeit über einen starken Eindruck machte. In der 32. Minute landete eine Ecke von Backnangs Kapitän Oguzhan Biyik auf dem Kopf von Geldner, der jedoch am langen Eck vorbeiköpfte. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hatten dann auch die Gäste eine Kopfballchance durch Sascha Häcker, doch TSG-Schlussmann Marcel Knauss war auf dem Posten.

Nach dem Wechsel wurden die Angriffsaktionen der Hausherren zwingender. Vier Minuten nach Wiederbeginn stand Iosif Maroudis nach einer Flanke von Shqiprim Binakaj völlig frei vor dem Gästetor, doch sein Kopfball landete in den Armen des aufmerksamen Bortel. Danach hatte Echterdingens Torjäger Häcker zweimal die Chance zum Führungstreffer, doch in der 54. und 57. Minute vereitelte Knauss einen Treffer der Gäste. Die beste Chance, seine Elf in Führung zu bringen, besaß Maroudis in der 62. Minute. Den Schuss aus 18 Metern konnte Bortel nur nach vorne abklatschen, den anschließenden Heber von Maroudis boxte der Gästekeeper mit einem tollen Reflex noch zur Ecke.

Video vom Spiel: https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=Xb1FNPTnvgA&feature=emb_logo

Weitere Möglichkeiten der Hausherren blieben jedoch Mangelware. Aber auch die Backnanger Abwehr bekam den Angriff der Gäste mehr und mehr sicher in den Griff. Coach Sbonias versuchte, mit den Einwechslungen von Marvin Zimmermann, Louis Wiesheu und Niklas Kalafatis neue Impulse in der Offensive zu setzen. Aber Echterdingens Hintermannschaft ließ sich nicht mehr überraschen. Lediglich Binakaj hatte fünf Minuten vor dem Abpfiff noch eine gute Chance, doch aus kurzer Distanz strich die Kugel am langen Eck vorbei. Am Ende blieb es beim torlosen Unentschieden, dass sich wenig später als Punktgewinn für den Spitzenreiter entpuppte, als die Niederlagen der Mitkonkurrenten im Kampf um den Titel aus Hollenbach und Ehingen-Süd bekannt wurden.

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Tichy, Doser, Dannhäußer (82. Milenkovic) – Biyik – Geldner (60. Zimmermann), Binakaj, Varallo (71. Kalafatis), Maroudis (71. Wiesheu) – Marinic.

Calcio Leinfelden-Echterdingen: Bortel – Ismaili, Pranjic, Zweigle, Gerber – Gümüssü, Bäuerle – Joas (90. Bahm), Capar (85. Forzano) – Nkansah, Häcker.

Tore: Fehlanzeige. – Schiedsrichter: Schöller (Eutingen). – Zuschauer: 250.

Stimmen zum Spiel Evangelos Sbonias (TSG-Trainer): „Wir haben es immer wieder probiert, aber am Ende war der eine Punkt doch wichtig. Echterdingen will aufsteigen und unbedingt Zweiter werden. Das hat man heute gemerkt. Ich bin dennoch sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft.“ Isaak Avramidis (TSG-Teammanager): „Es ist alles in Ordnung. Echterdingen hat diszipliniert dagegengehalten. Aber wir können mit dem einen Punkt sehr gut leben.“

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Torjäger erzielt alle drei Tore beim 3:0-Heimerfolg des Spitzenreiters TSG Backnang in der Fußball-Verbandsliga gegen Heimerdingen

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 24.02.20 / Foto: Alexander Hornauer

Mit einem zwar verdienten, aber schwer erkämpften 3:0-Heimerfolg starteten die Verbandsliga-Fußballer der TSG Backnang in die zweite Saisonhälfte. Der TSV Heimerdingen bot dem Spitzenreiter jedoch lange Zeit Paroli. Aber in den Reihen der Roten steht mit Mario Marinic der Top-Torjäger der Liga, der mit einem lupenreinen Hattrick für die Entscheidung sorgte.

Von den Trainern der 16 TSG-Konkurrenten in der Verbandsliga wurden die Backnanger in der Winterpause als souveräner Tabellenführer aufs Favoritenschild gehoben. Backnangs Coach Evangelos Sbonias wollte sich dieser Einschätzung der Lage nicht entziehen und sprach selbst vom Ziel, als Aufsteiger in die Oberliga die Runde krönen zu wollen. Aber Sbonias wusste dabei natürlich, dass seine Jungs mit gehörigen Druck in den zweiten Teil der Spielrunde gehen werden. Er warnte dabei vor Überheblichkeit und Nachlässigkeiten.

Die erste Hälfte gegen den abstiegsgefährdeten TSV Heimerdingen gab einen ersten Hinweis, was auf die Backnanger in den kommenden Begegnungen zukommen wird. Der Gast agierte aus einer eng gestaffelten Defensive heraus und ließ die TSG-Angreifer kaum zur Entfaltung kommen. Allerdings kamen die Gastgeber nur schwer in die Gänge. Leichte Ballverluste und Fehler im Spielaufbau verhinderten druckvollen Fußball.

Nach zehn Minuten köpfte Mario Marinic den Ball zwar ins gegnerische Tor, doch der Torgarant stand dabei im Abseits. Fünf Zeigerumdrehungen später hatte Heimerdingens Coehlo Dos Santos eine Riesenchance, doch aus drei Metern bugsierte er die Kugel am Backnanger Gehäuse ins Aus. Aufatmen bei den Fans der Roten, die mit der Vorstellung ihrer Mannschaft nur bedingt zufrieden sein konnten. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hatte TSV-Stürmer Murat Öztürk den Führungstreffer auf dem Fuß, doch sein Heber aus 25 Metern segelte übers von Marcel Knauss gehütete TSG-Tor.

Die Hoffnungen der Backnanger Anhänger ruhten auf dem zweiten Abschnitt. Und wieder einmal betätigte sich Mario Marinic als Dosenöffner. Der starke Jannik Dannhäußer wurde in der 58. Minute im Strafraum der Gäste umgesäbelt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Torjäger mit einem feinen Lupfer zur 1:0-Führung. Für Beruhigung sorgte dieser Treffer zunächst jedoch nicht. Heimerdingen blieb seiner Linie treu und hatte drei Minuten später Pech mit einem Pfostenschuss von Marc Bitzer. Es war klar – die Hausherren mussten nachlegen, um das Zittern bei ihren Anhängern zu beenden. Erst eine Viertelstunde vor Schluss war es dann soweit. Der unermüdliche rackernde Michele Varallo schickte Dannhäußer auf der linken Seite auf die Reise. Der spielte das Leder flach nach innen, wo Marinic zum 2:0 nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Ein klasse Spielzug, der die TSG-Fans zum Schwärmen brachte.

Nur vier Minuten später war die Sieges-Party perfekt. Wieder flankte der überragende Dannhäußer nach innen, wo Marinic den Ball zunächst an die Latte köpfte und dann aber im Nachsetzen ebenfalls per Kopf seinen Hattrick perfekt machte. Damit stand das 3:0 fest. Letztlich verließen die Gastgeber als verdienter Sieger das Feld. Aber auch die Gäste aus Heimerdingen haben sich ein Kompliment verdient, denn auch sie hatten gute Möglichkeiten.

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier (84. Milenkovic), Tichy, Doser, Dannhäußer – Biyik – Geldner, Zimmermann (56. Wiesheu) – Marotta (55. Kalafatis), Varallo, Marinic (82. Maroudis).

TSV Heimerdingen: Emmrich – Schlichting (72. Prkacin), Geppert, Pellegrino – Bitzer, Di Matteo (22. Grau), Schäffler, Dos Santos – Michele Ancona, Roberto Ancona (77. Apler), – Öztürk.

Tore: 1:0 (58./Foulelfmeter) Marinic, 2:0 (75.) Marinic, 3:0 (79.) Marinic. – Schiedsrichter: Bauch (Tübingen) – Zuschauer: 300.

Evangelos Sbonias (TSG-Trainer): „Ich habe es ja immer wieder gesagt, die letzten Wochen waren nicht einfach für uns. Aber wir haben heute ein sehr gutes erstes Spiel gemacht. Der Gegner hatte einen guten Plan und ließ im ersten Abschnitt nicht viel zu. Im zweiten Durchgang haben wir dann aber unsere Tore schön herausgespielt.“ Mario Marinic (TSG-Torjäger): „Es war wichtig mit einem Sieg zu starten. Die erste Hälfte von uns war durchwachsen. Wie leisteten uns viele Fehler im Spielaufbau. Der Gegner hatte da auch gute Chancen. Im zweiten Durchgang haben wir dann Druck aufgebaut. Nach der Führung wurden bei uns die Beine lockerer und wir haben noch einen verdienten Sieg herausgeschossen.“ Stimmen zum Spiel

 

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TSG-Fußballer schlagen Bietigheim und holen Iosif Maroudis

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 17.02.20 / Foto: Tobias Sellmaier

Einen dritten und letzten Zugang in dieser Winterpause meldet Fußball-Verbandsligist TSG Backnang. Iosif Maroudis, der in Waiblingen geboren wurde und in Remshalden wohnt, verstärkt für den Rest der Saison die Roten. „Er wollte in der Rückrunde eigentlich pausieren“, sagt Teammanager Isaak Avramidis über den 21-Jährigen, der 2014 von der U 16 des VfB Stuttgart zum 1. FC Kaiserslautern wechselte, auf dem Betzenberg die weiteren Juniorenteams durchlief und zuletzt für die Zweite in der Oberliga Rheinland- Pfalz/Saar die Kickstiefel schnürte. Seit Juli 2019 war Maroudis vereinslos und hielt sich mehrere Wochen in den Etzwiesen fit, ohne dass eine Verpflichtung möglich schien. „Er wollte höher spielen“, berichtet Avramidis, doch nach dem Kreuzbandriss von Benito Baez-Ayala wagten die Verantwortlichen einen erneuten Anlauf. Nun mit Erfolg, der variabel einsetzbare, aber eigentlich im defensiven Mittelfeld beheimatete Spieler sagte zu.

Beim 2:0-Erfolg im letzten Testspiel gegen den Landesligisten Bietigheim mischte Maroudis bereits mit und sorgte mit einem schönen Schuss in der 90. Minute für den Endstand. Nicht weniger schön war das 1:0 (30.) von Michele Varallo, vor allem vor der Pause hätte der Verbandsliga- Spitzenreiter weitere Treffer erzielen können. Bitter ist aber, dass mit Michl Bauer ein weiterer Langzeitausfall droht. Er beendete am Freitag das Training, als Verdacht steht ein Mittelfußbruch im Raum.

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Doser (46. Maroudis), Tichy, Dannhäußer (46. Milenkovic) – Geldner (46. Biyik/60. Naoumis), Wiesheu, Zimmermann – Marotta, Marinic, Varallo (46. Binakaj).

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TSG gewinnt Rems-Murr-Duell der Verbandsliga in Fellbach – Binakaj sowie die Ex-Fellbacher Doser und Marinic treffen beim 3:0

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 02.03.20 / Foto: Alexander Hornauer

Eine souveräne Vorstellung bot Verbandsliga-Spitzenreiter TSG Backnang im Rems-Murr-Duell beim SV Fellbach. Beim absolut verdienten 3:0-Sieg der Backnanger sorgten Shqiprim Binakaj, Mario Marinic und Thomas Doser, nach einer torlosen ersten Hälfte, für drei weitere Punkte der Roten, die ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf nunmehr zehn Zähler ausbauten.

Evangelos Sbonias wurde vor der Partie beim Tabellenletzten die gesamte Trainingswoche nicht müde, seine Mannschaft zu warnen. Gerade in Derbys wachsen Teams aus dem Tabellenkeller oftmals über sich hinaus und machen dem Favoriten das Leben schwer. Aber der Backnanger Trainer wusste, wie er seine Jungs anpacken musste. Von Beginn an traten die Gäste konzentriert auf und übernahmen vom Anpfiff weg die Initiative. Der SV Fellbach legte sein Hauptaugenmerk auf die Defensive und versuchte die Angriffe der Murrtaler schon im Mittelfeld zu stören. Allerdings hatten die Stuttgarter Vorstädter gegen die munter aufspielenden Backnanger dabei nicht immer Erfolg und mussten oft zu unsauberen Mitteln greifen.

Schon nach sechs Minuten rettete SVF-Keeper Philipp Gutsche gegen Binakaj in höchster Not. Nach einer Viertelstunde zielte Marinic nach einem klugen Querpass des erstmals von Beginn an spielenden Iosif Maroudis aus 15-Metern etwas zu hoch. Drei Zeigerumdrehungen später scheiterte Julian Geldner am gut reagierenden Gutsche. Nach einer halben Stunde klatschte ein 16-Meter-Schuss von Marinic an den Querbalken.

Die Führung des Tabellenführers war eigentlich nur eine Frage der Zeit, aber die Hausherren retteten das torlose Unentschieden in die Pause. Zuvor hatte aber auch Backnang noch eine brenzlige Situation zu überstehen. Ein toller Reflex von Torhüter Marcel Knauss vereitelte in der 44. Minute einen Treffer von Fellbachs Claudio Paterno.

Schon zwei Minuten nach Wiederbeginn jubelten die vielen TSG-Fans. Nach einem Pass des starken Patrick Tichy landete die Kugel bei Binakaj, der mit einem feinen Heber das 1:0 erzielte.

Die Partie nahm in der Folge den erwarteten Verlauf. Die Etzwiesen-Elf gab in dem Rems-Murr-Duell unter der Regie ihres Kapitäns Oguzhan Biyik weiter den Ton an, ließ Ball und Gegner laufen. Nur vier Minuten nach dem Führungstreffer schlug der Verbandsliga-Torjäger zu. Marinic drang von links in den gegnerischen Strafraum ein und setzte die Kugel unhaltbar zum 2:0 ins Eck. Der 22. Saisontreffer des Routiniers hatte die Gäste vollends auf die Siegerstraße gebracht.

Die Hausherren ließen die Köpfe hängen und hatten Glück, dass die Roten mit besten Chancen ziemlich schlampig um gingen. Markoudis (58.) und Michele Varallo (66.) verpassten es nachzulegen. Wie`s gemacht wird, zeigte den Angreifern der eingewechselte Innenverteidiger Thomas Doser in der 70. Minute. Biyik zirkelte einen Freistoß von links in den Fellbacher Strafraum wo ausgerechnet Doser per Kopf das 3:0 markierte. Damit hatten Marinic und Doser an ihrer alten Wirkungsstätte ins Schwarze getroffen.

Mit den drei Toren ließen es die Gäste gut sein. Fellbach sehnte den Abpfiff herbei. Nach dem Spielausfall des Verfolgerduells zwischen Hollenbach und Gmünd sowie dem Punktverlust des SSV Ehingen gegen Berg hat der Tabellenführer wieder etwas mehr Luft zwischen sich und seine Verfolger gebracht.

SV Fellbach: Gutsche – Aslantas (75. Binder), Marx, Carvalho – Yildiz, Parharidis, Mahlelis – Strohm (61. Miftari), Paterno, Sönmez (61. Weiß) – Milojkovic (56. Vulcano).

TSG Backnang: Knauss – Marotta (66. Doser), Tichy, Leon Maier, Dannhäußer – Biyik – Geldner, Maroudis (77. Wiesheu) – Binakaj (72. Kalafatis), Varallo – Marinic (80. Milenkovic).

Tore: 0:1 (47.) Binakaj, 0:2 (51.) Marinic, 0:3 (70.) Doser. Schiedsrichter: Specker (Heilbronn). – Zuschauer: 300.

Stimmen zum Spiel Evangelos Sbonias (TSG-Trainer): „Das war heute eine reife Leistung meiner Mannschaft. Ich betone es immer wieder, das ist nicht selbstverständlich was die Jungs derzeit auf dem Platz abliefern. Der harten Gangart des Gegners begegnete meine Elf mit ruhigem Spiel. Ich hebe nicht gerne einzelne Spieler hervor, aber der Patrick Tichy hat eine Klasse Leistung abgeliefert.“ Oguzhan Biyik (TSG-Kapitän): „Das war eine gute Leistung. Wie haben zur Vorwoche den Schalter wieder umgelegt und sind so souverän aufgetreten wie in der Vorrunde. Das heutige Spiel war besser als letzte Woche. So kann es ruhig weitergehen.“

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Das Interview: Evangelos Sbonias, Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSG Backnang, sieht den Aufstieg nicht als Selbstläufer

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 19.02.20 / Foto: Alexander Hornauer

Vom Kurs in Richtung direkter Wiederaufstieg in die Fußball-Oberliga will sich die TSG Backnang im zweiten Saisonabschnitt nicht mehr abbringen lassen. Bevor es für den Verbandsliga-Spitzenreiter am Samstag (14 Uhr, Etzwiesen) gegen Heimerdingen wieder um Punkte geht, warnt Trainer Evangelos Sbonias aber davor, das Titelrennen als Selbstläufer zu sehen. Im Interview äußert sich der 37-Jährige zu den aktuellen Personalsorgen, zu den Zu- und Abgängen im Winter sowie zu seiner persönlichen Zukunft.

Von Steffen Grün

Sie hatten Ihrer Mannschaft zu Beginn der Vorbereitung sechs harte und intensive Wochen versprochen. Haben Sie Wort gehalten?

Ja, aber das hatte mehr mit unserer Situation, weniger mit Trainingsinhalten zu tun. Wir mussten viele verletzungsbedingte Rückschläge verkraften und daher über weite Strecken mit einem sehr kleinen Kader arbeiten. Das bedeutete, dass die Jungs, die alle Einheiten mitgemacht haben, auch am Wochenende meistens 90 Minuten durchspielen mussten. Für die, die dabei waren, war es also sehr hart.

Fünf Tests brachten zwei Siege (4:0 in Steinbach, 2:0 gegen Bietigheim), zwei Remis (2:2 bei den Kickers, 1:1 gegen Bissingen) und eine Niederlage (1:3 in Hall). Wie bewerten Sie die Resultate, aber vor allem die Leistungen?

Wir hatten mit dem ersten Testspiel beim Landesligisten in Schwäbisch Hall einen Aussetzer. Das war sehr ernüchternd, danach wurde jedoch Tacheles geredet und die weiteren Spiele waren absolut okay – vor allem gegen die beiden Oberligisten. Aber auch gegen die unterklassigen Vereine, zumal wir kein Tor kassiert haben.

David Kienast verpasst die ganze Runde, mit Loris Maier und Benito Baez-Ayala kamen zuletzt zwei Langzeitverletzte dazu, bei Michl Bauer gibt es noch keine abschließende Diagnose. Wie schwer wiegen diese Ausfälle?

Ich will nicht rumjammern, aber die Ausfälle sind schon brutal für uns. Sollte tatsächlich auch Michl Bauer länger fehlen, wären es vier absolute Stammspieler. Das ist nicht so leicht zu verdauen, daran hat die Mannschaft auch zu knabbern.

Wird es in der Innenverteidigung eng, wenn Michl Bauer länger fehlen sollte, zumal Marc Mägerle die TSG im Winter verlassen hat?

Definitiv, wir hätten mit Thomas Doser und Patrick Tichy dann nur noch zwei gelernte Innenverteidiger. Das ist nicht üppig, keine Frage. Es gibt Jungs im Kader, die es im Notfall auch spielen könnten, aber viel darf nicht mehr passieren.

Welche Spieler würden infrage kommen?

Leon Maier und in einer gewissen Konstellation auch Oguzhan Biyik, wobei er die allerletzte Lösung wäre, weil er im zentralen Mittelfeld viel zu wichtig ist.

Marc Mägerle kam vor der Saison vom Oberligisten Göppingen, war quasi der Königstransfer und wechselte nun wieder in die Oberliga nach Neckarsulm, obwohl er bei Ihnen selten spielte. Warum hat es mit ihm nicht gepasst?

Es gibt Konstellationen im Fußball, die für Außenstehende komisch wirken. Wir haben uns das auch anders vorgestellt, als wir ihn geholt haben, sahen ihn mit seiner Erfahrung als Stütze in der Abwehr und Führungsspieler. Dass es letztlich nicht so gepasst hat, hatte verschiedene Gründe: Mal fiel er durch eine Verletzung, eine Erkrankung oder einen Urlaub aus, mal haben wir die Formation geändert. Es hat nie richtig gepasst für ihn, er kam nie in einen Rhythmus – am Ende hat man sich sauber und ohne böses Blut getrennt. Er ist ein guter Junge.

Jetzt könnte man ihn vielleicht brauchen...

Als die Entscheidung anstand, ihn abzugeben oder nicht, waren wir guter Dinge, dass Michl Bauer zurückkommt und wir drei Innenverteidiger haben – plus die Jungs, die es auch mal spielen können. Von daher war’s nicht eng. Jetzt ist es so gekommen, wir müssen damit umgehen.

Zudem ging Sascha Schmalz, der fast keine Rolle spielte. Es kamen Luka Milenkovic, Savino Marotta und Iosif Maroudis. Sind Sie mit dem Kader für den Rest der Runde zufrieden?

Die drei Transfers waren im Nachhinein absolut notwendig. Wir haben in der Vorbereitung teils mit zehn Feldspielern trainiert, das ist zu wenig. Wären diese drei Spieler nicht da, hätten wir nun eine sehr, sehr angespannte Personalsituation. Savino Marotta kann alle Positionen auf der rechten Seite spielen, Luka Milenkovic auf der linken. Iosif Maroudis kann in der Offensive viele Positionen bekleiden.

Sie sagten, Sie wollten grade wegen des komfortablen Siebenpunktepolsters auf das Verfolgerduo „ein sehr scharfes Auge auf viele Dinge“ richten. Gab’s schon Anlass zur Kritik?

Vielleicht in ein, zwei Dingen, die nichts mit dem Sportlichen zu tun haben. Interne Abläufe, die klar sein müssten, waren nicht so klar und mussten dem einen oder anderen mal wieder in Erinnerung gerufen werden. Darüber haben wir offen und ehrlich gesprochen, dann war’s auch okay. Das mit dem scharfen Auge hatte sich aufgrund der Personalsituation auch irgendwann erledigt und es ging darum, so gut wie möglich durch die Vorbereitung zu kommen und die Belastung so zu steuern, dass wir keinen verheizen. Wir haben trotzdem gut gearbeitet, und es müssen nicht irgendwelche Alarmglocken läuten.

Wie wichtig wäre es, nach der ersten Saisonniederlage im letzten Spiel des alten Jahres in Rutesheim nun gegen Heimerdingen mit einem Sieg ins neue Jahr zu starten?

Ich will das nicht zu hoch hängen, weil der Druck, den sich die Jungs selbst machen, schon groß genug ist. Sie wissen, dass alle Augen auf uns gerichtet sind und uns alle Teams

Niederlagen zufügen wollen. Fast alle haben gegen uns nichts zu verlieren, das ist nicht einfach. Man merkt es daran, dass Gegner bei uns 0:1 verlieren und nicht enttäuscht sind. Bei einem Remis steigt eine Party, bei einem Sieg ist es eine gefühlte Meisterschaft. Dennoch ist klar, dass ein Sieg im ersten Spiel nach der Winterpause sehr wichtig wäre.

Kann sich die TSG auf dem Weg zur direkten Oberliga-Rückkehr nur noch selbst stoppen oder sehen Sie noch ernsthafte Rivalen?

Hätte man gesagt, dass ein Team erst im ersten Rückrundenspiel die erste Saisonniederlage kassiert, 40 Zähler aus 17 Partien holt und trotzdem nur sieben Punkte Vorsprung hat, hätte das auch keiner gedacht. Von daher erübrigt sich die Frage, die Verfolger haben eine sehr hohe Qualität. Wir müssen weiterhin unsere Hausaufgaben machen, denn der Aufstieg ist noch lange nicht in trockenen Tüchern.

Klappt es mit dem Aufstieg, wäre die TSG insofern kein normaler Neuling, als dass sie in der Abstiegssaison mit Ihnen als Coach das fünftbeste Rückrundenteam war. Sind die Roten schon jetzt ein gefühlter Oberligist?

Das sind wir schon die ganze Saison und das hat mit dieser Rückrunde zu tun, mit der wir uns hohen Respekt erarbeitet haben. Jeder hat irgendwie das Gefühl, wir hätten in der Verbandsliga nichts zu suchen, und der Abstieg ist ein Betriebsunfall, der korrigiert wird – aber das wird der Sache nicht gerecht. Man muss sehen, wo der Klub herkommt. Es war 2017 ein überraschender Oberliga-Aufstieg, in der ersten Saison war viel Euphorie im Spiel. Die Rückserie der Vorsaison und vor allem die Hinserie dieser Runde sind nicht selbstverständlich. Es gibt viele Beispiele von Vereinen, die nach einem Abstieg als Topfavorit galten und dann aufpassen mussten, nicht durchgereicht zu werden.

Ihr Vertrag läuft im Sommer aus. Gab’s schon Gespräche über eine Verlängerung oder wollen Sie die sportliche Entwicklung abwarten?

Seit ich hier bin, sind wir im ständigen, vertrauensvollen, offenen Austausch. Wir haben schon über die nächste Saison gesprochen, zeitnah folgt ein weiteres Gespräch und dann wird es recht zügig eine Entscheidung von meiner Seite geben.

Was für ein Angebot könnte Sie derart reizen, dass die TSG-Verantwortlichen um Marc Erdmann keine Chance auf Ihr Jawort haben?

Öffnet sich für mich auf welche Art auch immer die Türe zum Profifußball, würde ich das in Absprache mit meiner kleinen Familie (seit 30. Januar ist Sbonias Vater eines Sohns, Anm. d. Red.) wahrnehmen wollen. Ansonsten ist die TSG Backnang mein erster Ansprechpartner. Marc Erdmann weiß auch immer, was bei mir auf dem Tisch liegt oder auch nicht. Es geht offen und ehrlich zu.

Zu den wenigen Spielern, die noch nicht verlängert haben, gehört Torjäger Mario Marinic. Könnte er mit 35 Jahren und ab September dann schon 36 Jahren auch in der Oberliga noch einmal die Lebensversicherung sein oder muss die TSG schleunigst eine jüngere Version finden?

Wenn ich sehe, wie er zu 100 Prozent für diesen Sport lebt und wie er mit seinem Körper umgeht, dann ist es für mich gar keine Frage. Schön wäre es aber auch für ihn, wenn er vielleicht nicht immer so im Fokus stehen würde und auch nicht das Gefühl haben müsste, diese Lebensversicherung sein zu müssen. Das könnte ihm sogar noch einen kleinen Schub geben, aber er hat auf alle Fälle die Qualität, diese Verantwortung zu schultern.

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Fußball-Verbandsligist TSG Backnang gewinnt Testspiel beim Bezirksligisten Steinbach nach torloser erster Halbzeit noch mit 4:0

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 10.02.20 / Foto: A. Hornauer

Am Ende war das Testspiel zwischen dem Bezirksligisten SV Steinbach und den zwei Spielklassen höher angesiedelten Verbandsliga-Fußballern der TSG Backnang doch noch eine klare Sache. Nach torloser erster Halbzeit machten die Roten im zweiten Durchgang des Derbys deutlich mehr aus den herausgespielten Chancen und siegten 4:0.

Im ersten Durchgang war die Etzwiesenelf zweimal dicht dran an einem Treffer, doch Julian Geldner (19.) und Mario Marinic (25.) trafen nur die Latte. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn spielte sich Marvin Zimmermann geschickt in den Steinbacher Strafraum und sorgte fürs 1:0. Die TSG drehte nun auf. In der 52. Minute boxte der starke SVS-Keeper Antun Kemenovic einen 16-Meter-Schuss von Zimmermann aus dem rechten Tordreieck. Eine Zeigerumdrehung später parierte Steinbachs Torhüter einen Foulelfmeter von Shqiprim Binakaj. Bei den Gastgebern ließen nun die Kräfte nach. In der 56. Minute spielte Binakaj auf Marinic, der Torjäger vollendete zum 2:0. Eine schöne Einzelleistung des auffälligen Zimmermann führte in der 68. Minute zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte Michele Varallo (85.).

Backnangs Trainer Evangelos Sbonias war zufrieden. „Am Ende hat man den Unterschied zwischen beiden Teams gesehen. Es ist zurzeit nicht einfach für meine Elf, denn durch die vielen verletzten und angeschlagenen Spieler müssen viele Akteure neben den harten Trainingseinheiten auch in den Testspielen über die volle Distanz gehen.“ Entsprechend froh war Sbonias, „dass sich kein weiterer Spieler verletzt hat“.

Auch Steinbachs Coach Hakan Keskin war zufrieden, denn: „Wir haben eine ordentliche erste Hälfte gespielt.“

SV Steinbach: Kemenovic – Bössenecker (72. Kalkan), Goncalves, Thienst, Sälzle (60. Hermann) – Warwash, Gruber – Ünal, Weishäupl (38. Kost), Abraham – Sailer. – TSG Backnang: Knauss (46. Wilhelm) – Marotta (62. Naoumis), Doser, Tichy (75. Weber), Milenkovic (46. Dannhäußer) – Geldner (75. Juric) – Wiesheu, Zimmermann, Binakaj – Varallo, Marinic. – Tore: 0:1 (47.) Zimmermann, 0:2 (56.) Marinic, 0:3 (68.) Zimmermann, 0:4 (85.) Varallo. – Schiedsrichterin: Wacker (Großerlach).

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