TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Mert Tasdelen, Niklas Kalafatis, Marcus Kasongo-Ndijele, Marc Bitzer, Thomas Doser, Michl BauLer, Leon Maier, Loris Maier, Julian Geldner, Yannik Dannhäuser, Shqiprim Binakaj

    Mitte:
    Marc Erdmann, Bernd Dannhäuser, Rolf Wörner, Marc Hess, Julian Schieber, Mario Marinic, David Kienast, Volker Max, Michael Quattlender, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab

    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Adnan Rakic, Julian Guttenson, Marcel Knauss, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Sebastian Gleissner, Christian Weiller

    Es fehlen Patrick Tichy und Louis Wiesheu
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TSG Backnang zeigt sich trotz Personalnot in guter Form!

Verbandsliga-Spitzenreiter aus den Etzwiesen ringt dem Oberliga-Tabellenführer Stuttgarter Kickers im Testspiel ein 2:2 ab.
 
Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 27.01.20 / Foto: Joachim Koschler
 
Trifft der Spitzenreiter der Oberliga auf den Tabellenführer der Verbandsliga, dürfen sich die Fußballfans, auch wenn es sich nur um ein Testspiel handelt, auf unterhaltsame 90 Fußballminuten freuen. Und der SV Stuttgarter Kickers, als augenblicklicher Ligaprimus der Oberliga, und die TSG Backnang, als souveräner Herbstmeister der Verbandsliga, boten beim 2:2 auf dem neuen Kunstrasen des SV Hoffeld eine überaus ansehnliche Partie.
 
Allerdings hatten die Backnanger eine Hiobsbotschaft für ihre mitgereisten Anhänger parat. Loris Maier hatte sich im Training die Syndesmose gerissen. „Er ist umgeknickt“, erzählt Teammanager Isaak Avramidis. Am Dienstag wird der Rechtsfuß in Waiblingen nun operiert. Diese Saison wird er allerdings wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Zudem war Zwillingsbruder Leon Maier angeschlagen und konnte gegen die Blauen ebenfalls nicht auflaufen. Louis Wiesheu schlug sich ebenfalls mit einer Blessur herum und setzte sich eigentlich nur als Notnagel auf die Ersatzbank.
 

Während die Kickers mit ihrem großen Kader für jede Hälfte gleich zwei unterschiedliche Mannschaften aufbieten konnten, hatte Backnangs Coach Evangelos Sbonias mit Luka Milenkovic, Emanuel McDonald und Schlussmann Mika Wilhelm nur drei beschwerdefreie Akteure auf der Bank.Aber die Roten machten das Beste aus ihrer bescheidenen Personallage und boten, dem in die Regionalliga strebenden Gastgeber, stets Paroli. In der ersten Viertelstunde hatten die Backnanger auch die besseren Chancen. Nach neun Minuten legte Benito Baez-Ayala im gegnerischen Strafraum quer zu Julian Geldner, dessen Direktabnahme aus sechs Metern von Kickers-Schlussmann Thomas Bromma glänzend pariert wurde. Eine Zeigerumdrehung später landete eine Ecke von TSG-Kapitän Oguzhan Biyik auf dem Kopf des aufgerückten Patrick Tichy, doch ein Stuttgarter verhinderte per Kopf den durchaus möglichen Führungstreffer für die Gäste.Erst nach und nach kamen die Platzherren besser in die Partie. Cristian Giles Sanchez scheiterte nach 15 Minuten noch am linken Pfosten, doch sechs Minuten später traf er aus 16 Metern zur 1:0-Führung für die Elf aus Degerloch. Nun lief der Ball zwar etwas gefälliger durch die Reihen der Kickers, doch der Verbandsligist von der Murr hielt dagegen. In der 27. Minute spazierte Stuttgarts Torhüter Bromma mit dem Ball am Fuß sorglos durch den Strafraum. Er hatte aber nicht mit der Geschwindigkeit von TSG-Angreifer Niklas Kalafatis gerechnet. Der angelte sich das Leder und schob das Leder zum 1:1 über die Linie. Verdienter Lohn für Backnang, das sich jedoch in der 38. Minute, nach einem erneuten Abspielfehler im Mittelfeld, das 1:2 abermals durch Sanchez einhandelte.Für den zweiten Durchgang brachte Kickers-Trainer Ramon Gehrmann eine komplett neue Mannschaft. Die kam aber gegen eine vor allem kämpferisch überzeugende TSG-Elf nur schwer in die Gänge. Backnang agierte auf Augenhöhe und erzielte in der 72. Minute den verdienten Ausgleich. Einen Querpass von Kalafatis verwertete Mario Marinic zum 2:2. Beinahe hätte es den Roten noch zum Sieg gereicht, doch eine Minute vor dem Abpfiff scheiterte Oguzhan Biyik völlig freistehend vor dem eingewechselten Kickers-Schlussmann Tobias Trautner. Recht zufrieden zeigte sich der Trainer Backnangs Evangslos Sbonias. „Wichtig war für mich die Reaktion meines Teams nach dem verlorenen Spiel letzte Woche in Schwäbisch Hall. Da gab es unter der Woche deutliche Worte. Wir haben uns wieder auf die Basissachen konzentriert und Einiges davon umgesetzt.“

SV Stuttgarter Kickers: Bromma (46. Trautner) – Ludmann (46.Moos), Auracher (46. Feisthammel), Rieg (46. Jukic), Kammerbauer (46. Irion) – Obernosterer (46. Kling), Benkeser (46. Lulic) – Blank (46. Trkulja), Klauß (30. Freitas) – Braig (46. Braun), Giles Sanchez (46. Tunjic).

TSG Backnang: Knauss – Baez-Ayala, Tichy, Doser, Dannhäußer (46. Milenkovic) – Biyik – Geldner, Zimmermann (78. Wiesheu) – Kalafatis, Binakaj (46. McDonald) – Marinic.

Tore: 1:0 (21.) Giles Sanchez, 1:1 (27.) Kalafatis, 2:1 (38.) Giles Sanchez, 2:2 (72.) Marinic. – Schiedsrichter: Schöller (Calw). – Zuschauer: 300.

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Erste Saisonniederlage für Etzwiesen-Elf

Backnangs Verbandsliga-Fußballer rutschen auf Rutesheimer Kunstrasen aus – Spitzenreiter verliert zum Rückrundenstart mit 1:3

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 30.11.19 - Foto: Alexander Hornauer

Jetzt ist es passiert. Ausgerechnet im letzten Spiel vor der Winterpause kassierte die TSG Backnang ihre erste Saisonniederlage. Beim SKV Rutesheim verlor der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga gestern Abend mit 1:3. „Rutesheim hat verdient gewonnen“, gestand TSG-Trainer Evangelos Sbonias ein, nachdem die stolze Serie von 16 Partien ohne Niederlage gerissen war.

Ein Beinbruch ist der Ausrutscher auf dem zwar neuen, aber dennoch glitschigen Rutesheimer Kunstrasen für die Etzwiesen-Elf wohl nicht. Ärgerlich ist das 1:3 gegen einen starken, aggressiven und schnell umschaltenden Gegner aber doch. Denn die TSG war es selbst, die den Gastgeber ins Spiel brachte. Nachdem das Team von Trainer Evangelos Sbonias in der Anfangsphase recht souverän wirkte, durch einen 14-Meter-Schuss von Louis Wiesheu nach 13 Minuten durchaus verdient auch in Führung ging, ließ sich die TSG nach und nach das Zepter aus der Hand nehmen. Hinzu kam eine Ampelkarte für Routinier Shqiprim Binakaj kurz vor der Halbzeit, die den Backnangern eine Unterzahl bescherte. Gelb-Rot für den ehemaligen Drittliga-Spieler der SG Sonnenhof war sicher nicht der Knackpunkt, aber ein herber Schlag für die TSG war es schon.

Es war vor der Pause der Höhepunkt eines schleichenden Prozesses, mit dem die Hausherren dem Spitzenreiter den Zahn zogen. Immer wieder ging der SKV robust in die Zweikämpfe, eroberte zusehends mehr und mehr Bälle im Mittelfeld und schaltete dann blitzschnell um. Die eher großzügige Linie von Schiedsrichter Manuel Mahler in Sachen Zweikampfführung taten ihr Übriges, dass Backnang zusehends die Kontrolle verlor. Ersten Rutesheimer Halbchancen folgte in der 21. Minute der verdiente Ausgleich. Nach einem Backnanger Einwurf eroberte Rutesheim einmal mehr den Ball, dann ging es erneut schnell und vorne schloss Salvatore Catanzano das schöne Doppelpassspiel mit Robin Münst mit dem 1:1 souverän ab. Was folgte, war keine Reaktion der Gäste, sondern immer wieder dasselbe Muster. Die TSG baute auf, der SKV ging rustikal dazwischen und konterte. Torwart Marcel Knauss und viel Einsatz der Backnanger Abwehr verhinderten ein zweites Gegentor.

In Unterzahl geriet der Spitzenreiter nach der Pause schnell mit 1:2 in Rückstand. Wieder ein Ballverlust im Spielaufbau und erneut traf Catanzano (47.). Backnang antwortete danach mit der vielleicht besten Phase der gesamten Partie. Zu Zehnt nahm die TSG die Partie kurz in die Hand. Die Versuche von Mario Marinic (49.) sowie Leon Maier (56. und 61.) gingen aber knapp daneben. Auf der anderen Seite bot sich den Hausherren eine gute Kontergelegenheit nach der anderen. SKV-Kapitän Christopher Baake (53.) sowie Münst (65. und 66.) scheiterten am starken Knauss oder zielten knapp vorbei. In der 76. Minute war es aber soweit. Zwar parierte der TSG-Torwart erneut erst gegen Münst, dann auch noch den abgefälschten Nachschuss aus 16 Metern von Tobias Gebbert, doch gegen den Abstauber von Münst war er machtlos. Das 3:1 war die Entscheidung, obwohl sich die TSG mühte. Fakt ist aber auch, dass die Gastgeber einem vierten Tor näher waren, als die Gäste einem Anschlusstreffer. Trainer Sbonias gestand ein: „Rutesheim hat verdient gewonnen. Wir haben in allen Mannschaftsteilen einfach zu viele Fehler gemacht.“

SKV Rutesheim: Bär – Trefz, Kogel, Rudloff – Schneider, Baake (90.+4 Schüller), Gebbert, Alberici (85. Müller) – Münst, Uslu (90.+3 Bischoff) – Catanzano (89. Hertenstein).

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Bauer (69. Mägerle), Tichy (51. Zimmermann), Dannhäußer – Biyik – Loris Maier (82. Varallo), Wiesheu (74. McDonald), Geldner, Binakaj – Marinic.

Tore:0:1 (13.) Wiesheu, 1:1 (21.), 2:1 (47.) Catanzano, 3:1 (76.) Münst. – Gelb-Rot: Binakaj (45.). – Schiedsrichter: Mahler (Ingersheim). – Zuschauer: 350.

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Spitzenreiter muss sich mit Nullnummer begnügen - 

Backnangs Verbandsliga-Fußballer sind nach dem 0:0 beim kämpferisch starken TSV Berg bereits Herbstmeister

- Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 04.11.19 / Foto: Volker Müller

Nach einem torlosen Unentschieden beim TSV Berg bleiben die Verbandsliga-Fußballer der TSG Backnang ungeschlagen und so nebenbei sicherte sich die Etzwiesenelf bereits drei Spieltage vor Schluss der Vorrunde den inoffiziellen Titel eines Herbstmeisters. Davon können sich die Roten zwar nichts kaufen, aber nachdem die Konkurrenz erneut Federn ließ, bekommt die Rückkehr in die Oberliga immer konkretere Konturen.

Dass keiner seiner Schützlinge einen Freifahrtschein hat, bewies Trainer Evangelos Sbonias auch in Berg. Nach eher bescheidenen Trainingsleistungen fanden sich die Brüder Loris und Leon Maier zunächst auf der Ersatzbank wieder. In der Viererkette begann wieder Thomas Doser, der allerdings nach etwas mehr als einer halben Stunde wegen einer Verletzung gegen Marc Mägerle ausgetauscht werden musste. Aber vorneweg, auch Mägerle bot im Oberschwäbischen eine gute Partie und gab der Hintermannschaft des Teams aus dem Murrtal genug Stabilität.

Die hoch motivierten Gastgeber begannen aggressiv, suchten in jedem Zweikampf den Körperkontakt und schon nach fünf Minuten sah der ansonsten stark aufspielende Dan Constantinescu nach einem rüden Foul an Julian Geldner die Gelbe Karte. Eine Verwarnung mit Folgen, denn Sekunden vor dem Pausenpfiff sah der Berger Innenverteidiger nach einer völlig überzogenen Attacke, erneut gegen Geldner, die Ampelkarte.

Zuvor boten die Hausherren dem Tabellenführer aus dem Murrtal Paroli, wobei die Gäste die besseren Möglichkeiten hatten. So steuerte Shqiprim Binakaj nach 16 Minuten alleine auf den Strafraum der Hausherren zu, umspielte zwei Gegenspieler, am Ende wurde sein Schuss jedoch zur Ecke abgeblockt. Sechs Minuten später hatte Mario Marinic eine Riesenchance. Frei stehend hob er die Kugel jedoch am herausstürzenden TSV-Keeper Alin Constantinescu und übers Tor. In der 25. Minute hatten auch die Gastgeber eine Möglichkeit, doch TSG-Schlussmann Marcel Knauss bewies gegen Vlad Munteanu seine Klasse. Mit Gelb-Rot für Dan Constantinescu endete eine aufregende und von TSV-Trainer Oliver Ofentausek recht emotional gestaltete erste Halbzeit.

In Unterzahl warfen die Gastgeber alles in die Waagschale. Eine kämpferisch herausragende Leistung muss man dem TSV Berg attestieren, wenngleich die Etzwiesenelf auch im zweiten Durchgang die besseren Torchancen hatte. Marinic köpfte den Ball in der 52. Minute in aussichtsreicher Position zu schwach und vier Zeigerumdrehungen später zielte der Verbandsliga-Torjäger nach einer Binakaj-Flanke mit dem Kopf zu ungenau.

Die Roten hatten mit zunehmender Spieldauer zwar wesentlich mehr Spielanteile, doch vor dem Strafraum der Einheimischen waren die Backnanger oft mit ihrem Latein am Ende. Für viel Wirbel sorgte auf der linken Seite Jannik Dannhäußer, der eine Viertelstunde vor Schluss das Leder nur knapp am Berger Tor vorbeischoss. Eine tolle Chance hatte in der 81. Minute der eingewechselte Loris Maier, doch um Haaresbreite verfehlte sein Schuss von der Strafraumgrenze das Gehäuse der Gastgeber.

Die feierten nach dem Schlusspfiff das Unentschieden wie einen Sieg. Grund dazu hatte die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft um Kapitän Moritz Fäßler. Aber auch die Backnanger brauchten die Köpfe nicht hängen lassen. Sie durften den Jubel der Hausherren über den einen Zähler durchaus als Kompliment für die eigene Leistung verstehen.

Nach den überraschenden Niederlagen der Verfolger aus Ehingen, Essingen und Hollenbach können die Murrtaler mit dem einen Punkt gut leben. Am kommenden Samstag steht der TSG dann das Topspiel gegen den schärfsten Verfolger aus Schwäbisch Gmünd ins Haus.

TSV Berg: Alin Constantinescu – Damjanovic (64. Sburlea), Dan Constantinescu, Fäßler, Hodapp (70. Hummel) – Maucher, Frick – Kalteis (73. Wanner), Munteanu, Deutelmoser (83. Bozoglu) –Kittel.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser (35. Mägerle), Tichy – Geldner, Biyik (67. Zimmermann) Baez-Ayala (53. Leon Maier), Binakaj, Dannhäußer – Varallo (63. Loris Maier), Marinic.

Gelb-Rot: (45./Berg) Dan Constantinescu. – Schiedsrichter: Angenendt (Ulm) – Zuschauer: 200.

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Mägerle verlässt TSG Backnang, Suche nach Zugängen läuft!

Elf aus dem Murrtal will zahlenmßig und qualitativ noch einmal nachrüsten!
 
Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 27.01.20
Einen Abgang meldet die TSG Backnang. Weg ist Innenverteidiger Marc Mägerle, der erst vor dieser Saison vom Oberligisten SV Göppingen zum Etzwiesen-Verein gekommen war. Dort fasste der 28-Jährige aber nie richtig Fuß, kam an Michl Bauer und Patrick Tichy nicht vorbei. Nun wurde der Vertrag, der bis zum 30. Juni 2021 lief, aufgelöst. „Er ist auf uns zugekommen, da er aufgrund seiner geringen Einsatzzeiten nicht zufrieden war“, erklärt Teammanager Isaak Avramidis und hat Verständnis für den Schritt des Abwehrmannes: „Es hat einfach nicht gepasst.“
 
Dabei hatte Mägerle vor den sechs Monaten in Backnang mit den Stuttgarter Kickers II, dem CfR Pforzheim und Göppingen immerhin bereits drei Stationen in der Oberliga. Dort wird der Defensivmann übrigens auch künftig wieder am Ball sein, wechselt er doch vom Verbandsliga-Spitzenreiter zum Oberliga-Sechzehnten Neckarsulmer Sport-Union. Der Etzwiesen-Verein schaut sich angesichts der ausgedünnten Personaldecke allerdings nicht erst seit dem Abgang des Verteidigers sowie der Verletzung von Loris Maier nach Verstärkungen um. Es soll nicht nur bei Luka Milenkovic (SGV Freiberg) als Zugang bleiben. Das auch, da Michl Bauer (Mittelfußanbruch) wohl erst Anfang Februar wieder ins Training einsteigt. Gesucht wird deshalb nach Verstärkungen und Alternativen für die Außenbahnen und für die Defensive. Das auch weil Benito Baez-Ayala in der Rückrunde nicht permanent zur Verfügung steht. „Aus privaten Gründen fehlt er uns im März für zwei Spiele“, erzählt Avramidis und Vorstandsmitglied Marc Erdmann fügt an: „Wir führen das eine oder andere Gespräch mit potenziellen Zugängen.“
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Mario Marinic im Stile von Klaus Fischer -

Der Torjäger rettet Backnangs Verbandsliga-Fußballern mit einem Fallrückzieher in der Nachspielzeit ein 1:1 in Pfullingen

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 17.11.19 / Foto: Joachim Koschler

Es ist vollbracht. Mit dem 1:1 beim VfL Pfullingen beendete Fußball-Verbandsligist TSG Backnang die Vorrunde ohne Niederlage. Dabei sah es lange so aus, als sollte es die Murrtaler doch noch erwischen. Sie lagen bis in die Nachspielzeit hinten, ehe wieder einmal Torjäger Mario Marinic die Kohlen aus dem Feuer holte. Und er tat dies auch noch mit einem spektakulären Fallrückzieher.

TSG-Trainer Evangelos Sbonias setzte in der Abwehr erneut auf die Dreierkette mit Michl Bauer, Leon Maier und dem überragenden Patrick Tichy. Im Mittelfeld gaben Kapitän Oguzhan Biyik, Julian Geldner und Louis Wiesheu den Takt vor, insbesondere Wiesheu spielte richtig stark.

Der Tabellenführer drückte von Beginn an aufs Tempo. Schon nach 120 Sekunden verhinderte VfL-Keeper Tim Becker nach einem Marinic-Kopfball mit einer tollen Reaktion das Führungstor der Roten. Eine Zeigerumdrehung später scheiterte Shqiprim Binakaj mit einem Heber nahe der Strafraumgrenze. Die TSG war tonangebend und hatte mehrmals das 1:0 auf dem Fuß. Nur sporadisch kamen die Einheimischen aus der Deckung – etwa nach einer Viertelstunde, als Daniel Kühnbach Azevedo nach einem Konter frei im Fünfmeterraum stand und der aufmerksame Bauer die Backnanger vor dem Rückstand bewahrte. Dann herrschte wieder Einbahnstraßenfußball aufs Pfullinger Tor. Geldner (18.) sowie Leon Maier (21.) brachten die Kugel aber nicht im Kasten unter.

Die Etzwiesenkicker mussten sich zur Pause den Vorwurf gefallen lassen, mit ihren Torchancen zu schlampig umgegangen zu sein. Dazu kam in der Kabine noch die Hiobsbotschaft: Bauer hatte sich bei einer tollen Kopfballmöglichkeit kurz vor der Halbzeit eine Platzwunde zugezogen und musste raus. Für ihn kam Marc Mägerle. Im zweiten Durchgang ließen es die Roten etwas ruhiger angehen. Je länger die Nullnummer stand, desto mutiger wurde Pfullingen. Torchancen wurden zwar nur auf Backnangs Konto notiert, aber die waren spärlich und blieben ungenutzt. Marinic auf Pass von Wiesheu wurde auf Kosten einer Ecke gestoppt (57.), Loris Maier zielte vom Strafraumrand zu ungenau (70.).

In der 75. Minute ergoss sich dann die kalte Dusche über dem Favoriten. Mägerle unterlief im Mittelfeld ein fataler Fehlpass, die Einheimischen gingen dazwischen und Nico Seiz sorgte im Fallen für das Pfullinger 1:0. Der Spitzenreiter versuchte nach kurzem Schütteln aber alles, um die erste Pleite zu verhindern. Die Roten packten die Brechstange aus, zunächst ohne Erfolg. Der Referee ahndete das Zeitspiel des VfL mit fünf Extraminuten. In der zweiten hatte mal wieder der in der zweiten Hälfte bis dahin kaum in Erscheinung getretene Marinic einen großen Auftritt. Nach einem Rückpass von Michele Varallo auf Geldner und dessen Rechtsflanke schraubte sich im Strafraum der TSG-Torjäger in die Höhe und erzielte im Stile des legendären Klaus Fischer mit einem spektakulären Fallrückzieher das 1:1. Das Tor entzückte nicht nur die Gästefans, auch Pfullingens Anhänger spendeten Beifall. Das Remis war am Ende mehr als verdient und die Roten beendeten die erste Halbserie ungeschlagen. Für den VfL endete diese Partie mit einer Roten Karte: Der eingewechselte Christos Chatzimalousis hatte sich gegenüber dem Unparteiischen offenbar im Ton vergriffen.

VfL Pfullingen: Becker – Wagner, Schlecht, Tiryaki-Zeeb, Seiz – Yilmaz, Dünkel (88. Chatzimalousis) – Kühnbach Azevedo, Packert, Haussmann (63. Szalanszki) – Früh (33. Karasalihovic).

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Tichy, Bauer (46. Mägerle) – Biyik, Geldner – Loris Maier, Wiesheu (72. Zimmermann), Dannhäußer, Binakaj (85. Varallo) – Marinic.

Tore: 1:0 (75.) Seiz, 1:1 (90.+2.) Marinic. – Rote Karte: (90.+4.) Chatzimalousis. – Schiedsrichter: Doering (Brigachtal). – Zuschauer: 210.

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Verbandsliga-Spitzenreiter behauptet sich nach zwei frühen Toren gegen den FC Heiningen

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 28.10.19 / Foto: Alexander Hornauer

Die TSG Backnang bot im Verbandsliga-Heimspiel gegen den FC Heiningen zwar nur Fußballmagerkost, doch am Ende siegte der Tabellenführer mit 2:1. Da die Konkurrenz patzte, baute die Etzwiesenelf ihren Vorsprung auf satte zwölf Zähler aus. „Wir müssen uns für einen Sieg nicht entschuldigen“, lautete die Ansage von Evangelos Sbonias. Der TSG-Coach war zwar alles andere als erfreut über die Vorstellung seiner Schützlinge, aber wenn der Gegner die Schwächen nicht nutzt, liegt die Schuld sicherlich nicht an den Roten. Sbonias stellte von Dreier- auf Viererkette um. Dafür blieb Thomas Doser auf der Bank und Marvin Zimmermann rückte ins Team.

Nach drei Minuten zappelte der Ball im gegnerischen Netz. Eine Linksflanke von Jannik Dannhäußer landete beim mitgelaufenen Loris Maier, der jedoch am herausstürzenden Gästekeeper Emre Tekin scheiterte, doch den Abpraller brachte Marinic zur Führung über die Torlinie. Nach einer Viertelstunde legten die Roten nach. Einen Pass von Shqiprim Binakaj beförderte Marinic nach dreimaligem Nachfassen zum 2:0 ins Gästetor. Der Vorsprung sorgte offenbar für Sorglosigkeit in den Reihen der Einheimischen. Eine Minute nach dem zweiten Treffer patzte Biyik bei einem Rückpass, doch André Kriks wusste mit dem Geschenk nichts anzufangen. Diese Szene war der Startschuss für ein Offensivspektakel des FC Heiningen. Nach 18 Minuten verkürzte Kriks auf 1:2. Vier Zeigerumdrehungen später lenkte TSG-Keeper Marcel Knauss einen Distanzschuss von Kriks an den Querbalken. In der 27. Minute verfehlte Heiningens Kapitän Benjamin Kern das Backnanger Tor nur um Haaresbreite. Zehn Minuten später köpfte Lennart Ruther das Leder nach einer Ecke aus sechs Metern am Kasten vorbei. Von den Hausherren kam vor der Pause überhaupt nichts mehr.

Sbonias nahm sich seine Mannen in der Pause zur Brust. Er forderte mehr Konzentration in der Defensive und beim Spielaufbau. Zunächst sah es auch so aus, als hätten es seine Spieler verstanden. Eine Minute nach Wiederbeginn lenkte Heiningens Torhüter einen Schuss von Binakaj um den Pfosten. 120 Sekunden später legte Julian Geldner die Kugel auf den Fuß des herannahenden Loris Maier, doch aus zehn Metern traf der Backnanger nur ein Abwehrbein der Gäste. Danach war es aber wieder dahin mit den Offensivbemühungen der Platzherren. Die TSG verwaltete ihren knappen Vorsprung und hielt die Heininger weitgehend vom eigenen Strafraum weg. Erst nach 70 Minuten gab es mal wieder eine Chance für die Gastgeber. Nach einer Flanke von Binakaj köpfte Marinic den Ball aus fünf Metern aufs Gästetor, doch Torhüter Tekin verhinderte einen weiteren Treffer mit einem tollen Reflex. In der Schlussphase versuchten es die Gäste mit der Brechstange. Ein Kopfball von Kriks landete auf dem Querbalken.

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Tichy, Bauer (56. Doser), Dannhäußer – Biyik – Geldner, Zimmermann (66. Baez-Ayala) – Loris Maier (59. Varallo), Binakaj (90. Mägerle) – Marinic. – FC Heiningen: Tekin – Rössler, Reichert, Roos, Nuding – Lennart Ruther, Gromer (63. Hamamci), Kern, Edwardson (63. Yannick Ruther) – Kriks, Hölzli. – Tore: 1:0 (3.) Marinic, 2:0 (15.) Marinic, 2:1 (18.) Kriks. – Schiedsrichter: Woldai (Filderstadt). – Zuschauer: 220.

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